Montag, 21. Januar 2013

Pancake zum Trinken

Das was ihr da auf dem Bild seht ist kein Glas Milch sondern ein Pancake-Drink.
Von Müllermilch gibt es zur Zeit mal wieder eine Limitierte Edition. Diesmal ist es Typ Pancake mit Ahornsirup.


Müllermilch PancakeUnsere Erwartungshaltung als wir das Fläschchen in den Einkaufswagen stellten war zugegebenermaßen nicht besonders hoch, da uns die letzten Specials von Müllermilch alle nicht überzeugen konnten.
Mit der Pancake Edition wars leider nicht viel anders. Der Geschmack soll wohl an rohen Pancaketeig erinnern mutmaßen wir. Wäre da nicht die leichte, kaum wahrnehmbare Ahornsirupnote, dann wärs einfach nur eine süße Milch, die mit Pancakes überhaupt nichts zu tun hat.
Vielleicht sind unsere Geschmacksknospen einfach nicht sensibel genug, aber für uns steckte in der Flasche eindeutig zu wenig Ahornsirup und zu wenig Pancake.
Die Zutatenliste liest sich dabei eigentlich gar nicht so schlecht, wenn man mal außer Acht lässt, dass in dem Getränk fünf verschiedene Zuckervariationen enthalten sind... den Ahornsirup mitgerechnet.
Grundsätzlich ist aber alles drin was auch in einen Pancaketeig käme - außer Mehl und Ei natürlich. Dummerweise ist auch Carrageen drin, was den Drink für einen von uns zum zweifelhaften Genuss werden lässt.

Naja... jedenfalls ist es mal wieder passiert. Ein enttäuschendes Fertigprodukt wurde für uns zur Challenge. Und da wir vom Buttermilch Pancakes machen noch Buttermilch übrig hatten haben wir die Gelegenheit direkt genutzt. Mutigerweise wurd bei der Pancakeherstellung gleich der rohe Teig verkostet um eine Geschmacksvorlage zu haben. Dabei kam heraus, dass der Teig durch die Buttermilch wesentlich säuerlicher ist als es die Müllermilch war, obwohl da ebenfalls Buttermilch drin ist.

Ein paar Experimente im heimischen Küchenlabor brachten uns dann auf folgendes Mischungsverhältnis:





Zutaten:
1 Tasse Milch
½ Tasse Buttermilch
3 ½ TL Ahornsirup
1 ½ TL Zucker
1 kl. Prise Salz
½ - 1 TL Stärke (optional)


Die Anleitung kann man sich fast sparen. Alles in einen Becher oder ein ähnliches Behältnis geben und gut verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Milch und Buttermilch sollten natürlich möglichst kalt sein. Die Stärke dient dazu den Drink ein klein wenig dickflüssiger zu machen und auf der Zunge das Mehl zu immitieren. Kann man rein machen, muss man aber nicht.

Kommentare:

  1. Ich hab jetzt nie das Bedürfnis nach einem Pancake-Drink verspürt, auch wenn ich die Idee es selbst zu machen ganz witzig finde. Aber, hm...eigentlich ist es trotzdem nur Milch/Buttermilch mit Ahornsirup, oder? Pancake verbinde ich schon eher mit dem Teiggeschmack, den man wohl eher nicht erzielen kann?

    Und auf einem Foto ganz hübsch, aber ich würd es eher nicht aus einem Einmachglas trinken wollen ;-)

    LG

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    1. Ich glaub das Bedürfnis verspürt keiner. ^^ Aber wenns halt so im Kühlregal steht wird man doch neugierig.
      Für den richtigen Teiggeschmack fehlen immer Ei und Mehl. Manche schwören ja auf rohe Eier als Frühstücksgetränk, wir nicht so. ;) Mehl kann man natürlich dran machen, aber ob das schmeckt? Kommt wahrscheinlich drauf an wie dickflüssig mans mag.

      Ließ sich eigentlich ganz gut trinken aus dem Einmachglas, aber unsere Trinkgläser sehen einfach nich so hübsch aus.

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  2. Durch Euch hab ich erfahren das es eine neue Müller Milch gibt ^^ Ich trinke Müllermilch ganz gerne, vor allem Vanille. Aber die meisten Spezials sind auch nicht mein Fall gewesen (Makkadamia, weiße Schokolade war das letzte leckere gewesen). Panecake Müller Milch war jetzt nicht so süß wie ich es nach eurer Beschreibung her erwartet hätte. Und durch den Ahonsirup, fand ich das es ein wenig nach Milchkaffeeschmeckte und auch so aussah.

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    1. Dieses Lebkuchen Special zu Weihnachten war ganz übel fand ich, so richtig schön künstlich. Dagegen war Pancake noch super. Ist halt Geschmackssache. Uns wars etwas zu süß. Zu wenig Buttermilch und auch ein bisschen zu wenig Ahornsirupgeschmack. Wobei ich da Müllermilch auch ein bisschen verstehen kann. Ahornsirup ist ja nicht jedermanns sache und wenns zu sehr danach schmecken würde würdens viele vielleicht nicht trinken. Stimmt, sah ein bisschen aus wie dickflüssiger Milchkaffee.

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