Samstag, 14. Juli 2012

Burger nach Big Mac Art

Nach den vollmundigen Ankündigungen für die Tacos gestern, folgt heute etwas für den vollen Mund... und Magen. Jeder von uns kennt ihn, und nachdem ein kanadischer Chef das Rezept des Burgers quasi unters Volk gejubelt hat, dachten wir das wir uns an unserer eigenen Interpretation von Mäcces Aushängeschild versuchen. Frisches Fleisch, keine Tiefkühlpatties, zwei Etagen getrennt durch eine zusätzliche Brotscheibe, das war Pflicht. Und natürlich die legendäre Sauce. Dazu haben wir ein wenig basteln müssen, denn leider gibt es in Deutschland nicht zwangsläufig alle Zutaten gleich im Supermarktregal. Das Ergebnis war ein Burgerhochhaus für welches ich erstmals Messer und Gabel benutzen musste... keine Chance das Ding einfach zu beissen. Ich bin schließlich keine Schlange die sich einfach den Kiefer ausrenkt. Aber: Das Geschmackserlebnis war ganz großes Tennis. Wer die Burgerbraterei zur goldenen Möwe also gerne besucht, kommt hier voll auf seine Kosten. Und wer das Ding mit je zwei 250 Gramm Fleischpatties ohne Messer und Gabel bezwingt, soll sich melden! Da hätte ich dann gerne Beweisbilder (inb4 Furious Pete ^^).

Wie ihr seht ist das Ding so riesig, dass ich fast Schwierigkeiten hatte ihn aufs Foto zu bringen. Die Portion Pommes (die mengenmäßig sowas von überflüssig war) sieht daneben richtig putzig aus. Offensichtlich war außerdem der Brötchenboden der Belastung nicht so ganz gewachsen, sieht alles etwas zermatscht aus.




Zutaten (für 2 Burger):
1 kg Rinderhack (weniger tuts garantiert auch, optimal sind sicher 150 Gramm pro Patty)
Salz
Pfeffer
Eisbergsalat (gehackt)
1-2 saure Gurken (in Scheibchen geschnitten)
1 Zwiebel (gewürfelt, optional)
Käse (z.B. Chester Scheiblettenkäse)
4 Burgerbrötchen

Für die Soße:
¼ Tasse Miracle Whip
¼ Tasse Mayo
3 EL French Salat Dressing
2 EL Gurkenrelish
1 TL Zucker
1 TL Zwiebel gefriergetrocknet
1 TL Weißweinessig
1 TL Ketchup
1 Prise Salz


Ein Kilo Rinderhack für zwei Burger ist zugegebenermaßen völlig übertrieben. Aber manchmal hilft alles gute Zureden nichts, wenn ein Mann sich ein Kilo Fleisch in den Kopf gesetzt hat kommt das auch in die Pfanne. Sagen wir also: Die gewünschte Rinderhackmenge mit Salz und Pfeffer würzen, evtl. etwas Wasser oder Brühe zugeben damit die Patties saftiger bleiben und daraus möglichst dünne Patties formen, die etwas größer sind als die Brötchen.
Den Eisbergsalat hacken und waschen, die Gürkchen in Scheiben schneiden und nach Wunsch eine Zwiebel hacken.

Auf zur Soße: Alle angegebenen Zutaten miteinander verrühren. Wer will kann die Soße nun eine kurze Runde (25 Sekunden) in der Mikrowelle drehen lassen. Unsere Mikrowelle beging vor einiger Zeit Selbstmord, also mussten wir diesen Arbeitsschritt auslassen. Hat aber auch nicht geschadet. Solltet ihr die Soße in die Mikrowelle stecken wollen müsst ihr sie anschließend eine ganze Weile im Kühlschrank abkühlen lassen.

Für zwei Burger brauchen wir vier Brötchen. Zwei Brötchen werden ganz normal aufgeschnitten. Bei den anderen beiden Brötchen schneidet man quasi die Mitte heraus. Also den Boden dünn abschneiden und den Deckel dünn abschneiden. Was übrig bleibt ist die mittlere Brötchenlage für den Big Mac. Die Brötchenteile vor dem Zusammensetzen kurz antoasten.

Wenn dann alle Vorbereitungen getroffen sind und die Soße kalt ist kommen die Patties in die Pfanne. Hier eine kleine Anmerkung: Auch Burgerpatties kann man rosa anbraten!

Danach beginnt die Bastelarbeit. Auf den Boden erst Soße, dann Salat, dann Käse, dann Fleisch, dann Gürkchen. Anschließend das Brötchenmittelteil, Soße, Salat, Käse, Fleisch, Gürkchen, Deckel. Und das was dann auf eurem Teller thront sollte seinen kleinen Bruder aus dem Fastfood-Laden zum Frühstück verputzen.




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