Samstag, 14. April 2012

You're definitely not hired, Chap (You're Fired): Whiskey Stones

Eines schönen Abends entdeckte ich dieses Zubehör für den Whisky-Conoisseur im weltweiten Netz. Die Chance einen Whisky zu genießen, ohne ihn durch Eis zu verwässern, schien mir Anreiz genug, diese Specksteine zur Kühlung des edlen Tropfens in Amerika zu besorgen. Das Paket erreichte mich recht zügig und es konnte ans testen gehen. Ich lagerte die Steine im Tiefkühlfach und bereitete damit einen Edradour (feinster Scotch) vor.

Zugegeben: Verwässert wird nichts. Und geschmacklich verfälscht auch nicht. Aber kühl wird es auch nicht so richtig. Man kann lange darum diskutieren, wie man einen Whisky trinkt; mit Eis, ohne Eis aber mit Wasser, gekühlt oder nicht. Ich nehme an, jeder hat da so seine eigene Philosophie. Ich mag meinen Whisky leicht gekühlt, auch wenn das "entfalten des Aromas" was viele so beschreiben, so länger in Anspruch nimmt. Daher empfinde ich die Specksteine für ihren eigentlichen Zweck, nämlich zum senken der Temperatur, reichlich ungeeignet. Sehr verwegen aussehen, dass schaffen sie aber. So wird der Whisky zum Hingucker.

Für gute 20 $ (ja, Dollar) plus Versandkosten ist das ganze ein teurer Spaß, dafür, dass sich euer Getränk nicht wirklich merklich abkühlt und ein paar Steine im Glas sind. Ich schätze mit einer Edelstahl oder Titanwürfel Kühlung wäre das ganze effektiver und ebenso stilvoll. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? So bleibt das ganze jedenfalls eine recht sinnfreie Spielerei.

Whiskey Stones, you're definitely not hired, Chaps. G'day, Gentlemen.

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