Sonntag, 4. März 2012

Curry mit Kichererbsen und Rind

Ich liebe indisches Essen und ich liebe Kichererbsen. Ständig ins Restaurant zu rennen um alle Nase lang Curry mit Kichererbsen zu futtern wär auf dauer aber etwas zu kostspielig ums gutheißen zu können. Daher musste ein eigenes Rezept her, das möglichst viel Ähnlichkeit mit dem beim Inder haben sollte.
Zugegeben, die heilige Kuh zu fressen ist nicht gerade typisch indisch. Grundsätzlich wäre Lamm vielleicht die bessere Wahl. Aber Rind ist etwas günstiger und leichter zu kriegen. Lamm kriegt man häufig im Supermarkt gar nicht oder nur tiefgefroren.
Wenn ihr allerdings die Möglichkeit habt an Lamm zu kommen und ihr Lammfleisch mögt, dann tut ihr gut daran das Rind in diesem Rezept einfach zu ersetzen.
Zum Curry servieren wir Safranreis mit Gewürzen - oder Kurkumareis wenn man andere Hobbies hat als sein Geld in teure Gewürze zu investieren.




Zutaten (für 4 Personen):
500 g Rind oder Lamm in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Dose geschälte Tomaten
1 Dose Kichererbsen
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL Salz
1 TL Kurkuma
1 TL Paprikapulver
1 TL Chilipulver
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
1 EL Koriander gemahlen
1 TL Garam Masala
1½ EL Ghee oder Butterschmalz

Für den Reis:
2 Tassen Reis
3 Tassen Wasser
2-3 Safranfäden oder ½ TL Kurkuma
2½ EL Ghee oder Butterschmalz
1 Zwiebel
4 Gewürznelken
1 Zimtstange
1 TL Salz


Zuerst wird die Zwiebel fürs Curry halbiert und geschält und dann längs in Streifen geschnitten. Danach bereiten wir uns eine Gewürzmischung aus Salz, Chilipulver, Kurkuma, Paprikapulver, Kreuzkümmel und Koriander.
Die Zwiebeln und die gepressten Knoblauchzehen werden in einem Bräter oder einem großen Topf in Ghee bei mittlerer Hitze weich gedünstet.
Danach schalten wir die Temperatur etwas hoch um das Fleisch rundum scharf anzubraten. Nun kommt die Gewürzmischung dazu und darf mit Zwiebeln, Knoblauch und Fleisch ca. 5 Minuten unter Rühren weiter dünsten.
Nun wirds Zeit die Tomaten mit Flüssigkeit und (abgetropften) Kichererbsen dazu zu geben und das Ganze so lange bei schwacher Hitze zu köcheln bis das Fleisch weich ist (ungefähr 60-120 Minuten, variiert je nach Fleisch... Rindfleisch braucht laaaange).
Anschließend rührt man das Garam Masala unter und lässt es nochmal ca. 10 Minuten köcheln.
Will mans lieber vegetarisch haben ist das Curry blitzschnell fertig und braucht genauso lange wie der Reis. Dann einfach zwei Dosen Kichererbsen statt einer.

Das war der erste Streich und der zweite folgt zugleich.

Wenn das Curry etwa noch eine halbe Stunde braucht kann man sich schonmal um den Reis kümmern. Dafür die Zwiebel fein würfeln und zusammen mit der Zimtstange und den Nelken in Ghee in einem Topf weich dünsten. Die Safranfäden für ein paar Minuten in etwas sehr heißem Wasser einweichen.
Wenn die Zwiebeln weich sind kommen Safran (oder Kurkuma), Salz und Wasser dazu und das Ganze wird einmal aufgekocht. Nun den Reis dazu geben und ca. 15-20 Minuten köcheln bis der Reis gar ist.
Wer wie wir einen Reiskocher hat schwitzt einfach die Zwiebel und die Gewürze separat in einer kleinen Pfanne an und gibt dann alles miteinander in den Reiskocher. Einmal gut umrühren, Deckel zu und anschalten.

Damit ist die Beilage auch fertig und hoffentlich alles etwa zur gleichen Zeit servierfertig.

Rasawath aharak!




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